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Logo der GWR bis 1934  
-englische Eisenbahn im Modell-  
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Bild 5: Fußgängerbrücke

 

Zu jedem englischen Bahnhof gehört eine Fußgängerbrücke. Meistens sind sie aus Gußeisen gefertigt und reich verziert. Unterführungen unter den Gleisen sind selbst in den größten Stationen recht selten.

Die Fußgängerbrücke ist von Hornby.

Sie wurde tiefer gesetzt und in den GWR-Farben angemalt.

Jede Bahngesellschaft der großen Vier (GWR, LNER, LMS und Southern) hatte ihr eigenes Farbschema, welches auch nach der Verstaatlichung im Jahr 1948 von den Regionen von British Railways fort geführt wurde.

Die Western Region hat als Farben für Gebäude und Infrastruktur schokoladenbraun, ein dunkles Orange und chremefarben.

     
Bild 6: Die Post ist da !
   
  Besonders großen Wert habe ich auf Gestaltung der kleinen Details gelegt. Briefkästen, Milchkannen, Kilometersteine, Werbeschilder, Mülltonnen, alles ist da. Es gibt unzählige Kleinserienhersteller, die (fast) alles in Weißmetall, Resin oder geätzten Messing herstellen. Eine der bekanntesten ist die Firma Langley, die in Deutschland auch auf größeren Modellbaumessen, wie z.B bei der Intermodellbau in Dortmund zu finden ist. Die Figuren sind aufgrund des größeren Maßstab von 1:76 etwas größer als H0-Menschen, also etwa 23 mm.
     
Bild 7: Tunneleinfahrt
   
 

An der linken Anlagenseite befindet sich die Tunneleinfahrt, die ebenfalls zum Schattenbahnhof ("fiddle yard") führt. Das Tunnelportal ist von Hornby, ein excellentes Resin-Modell. Daneben steht ein Vorsignal der GWR (Great Western Railway), erkennbar am gelb-weißen Flügel. Übrigens war die GWR dafür bekannt-berüchtigt, daß die Signale nicht immer links vom Gleis standen, sondern auch mal rechts. In großen Bahnhöfen trafen dann die Signale verschiedener Gesellschaften aufeinander und es gab ein bunt gemixtes Bild, zum Beispiel im Bahnhof von Shrewsbury, wo die Midland- und Western-Region von British Railway zusammen kamen.

Beim Vorbild wurden die Signale und Weichen über Gestänge zwischen und unter den Gleisen bewegt.

     
Bild 8: Unter der Straßenbrücke
   
 

Ein Blick durch die Straßenbrücke in Richtung Bahnhof. Links das Stellwerk, rechts das Bahnhofsgebäude. Im Vordergrund die Code 75 Dreiwegeweiche von Peco. Alle Weichen werden ebenfalls mit Peco-Antrieben geschaltet und funktionieren ausgezeichnet. Die Herzstücke sind polarisiert, so daß die Loks sehr langsam über die Weichen fahren können. Peco-Weichen sind intern so verdrahtet, daß sie als Schaltweichen dienen können, d.h. nur der freie Abzweig ist stromführend (Stoppweichen-funktion). Dadurch ist es möglich,bei der Verkabelung einiges an "Strippen" einsparen.

Das Triebfahrzeug ist der 3-teilige Triebwagen DMU Class 110 von Hornby. Er passt zwar eigentlich nicht in die Region, sieht aber einfach nur gut aus.