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Neu auf dem englischen Modellbahnzeitungsmarkt ist das "Hornby Magazine". Es handelt sich aber nicht um eine Hornby-Hauszeitung, was von den Autoren ausdrücklich hervorgehoben wird, sondern wird von der Ian Allan Publishing Ltd herausgegeben, dem in GB führenden Verlag für Eisenbahnliteratur. Es soll die Tradition des Hornby-Magazins fortgesetzt werden, welches seit dem dreißiger Jahren bis 1981 erschien. Behandelt werden auf 116 Seiten interessante Anlagen, diverse Modell-Neuerscheinungen, Themen vom Vorbild, Literatur und vieles mehr. Die Gestaltung ist sehr frisch und modern. Das Format entspricht den anderen Publikationen, der Preis auch: 3,45 Pfund (3,83 Euro). Die Internetadresse für Bezug usw. ist www.hornbymagazine.com , es werden auch Abos und Hefte außerhalb der Insel angeboten.

   

 

Die am meisten verbreitete und bekannte Zeitschrift ist der "Railway Modeller". Es gibt ihn seit über 60 Jahren. Die Erscheinungsweise ist monatlich. Der Schwerpunkt liegt auf dem Modell. Zu Weihnachten liegt eine Weihnachts-CD mit bei, im Juni ein Führer zu den englischen Museumsbahnen und mehrmals im Jahr verschiedene Beilagen (Gleisbau, Landschaft, Digital usw). Wichtig ist auch der umfangreiche Inserenten- und Bezugsquellenteil.

Der "Railway Modeller" kann abonniert werden und ist aber auch als einzige englische Zeitschrift in Deutschland im gut sortierten Bahnhofsbuchhandel (bitte danach fragen) zu erwerben. Ich habe ihn schon in Potsdam Hbf, Berlin Ostbahnhof, Bahnhof Zoo und Leipzig Hbf gekauft. Der "Railway Modeller" ist der ideale Einstieg in die Welt der englischen Bahnen und die Standardzeitschrift schlechthin.

Eine andere Zeitung ist die "Model Rail", meinem

subjektiven Endruck nach die bessere Zeitung. Hier wird mehr auf das Vorbild immer im Bezug zu Modellen eingegangen. Der Schreib-und Grafikstil wirkt etwas frischer als im "Railway Modeller". Es sind ebenfalls viele gute Basteltips drin, alle Neuheiten werden ausführlich vorgestellt, dafür ist der Inserententeil kleiner. Die "Model Rail" erscheint monatlich immer am 8. des Vormonats.

Leider ist sie nicht in Deutschland zu kaufen. Man kann sie jedoch abonnieren oder zurückliegende einzelne Nummern bestellen, siehe dazu www.model-rail.com.

Auch hier sind mehrmals im Jahr Beilagen mit dabei, aktuell (Dezember 2006) ist es ein Führer zur größten englischen Modellbahnmesse, die Ausstellung des Warley Model Railway Club im NEC in Birmingham, mit über siebzig Anlagen und etwa 120 Händlern.

         

Die dritte im Bunde von den großen ist die "British Railway Modelling". Sie ist ebenfalls nur direkt in Großbritannien erhältlich (Abo nach Deutschland ist möglich, kostet zur Zeit 35 Pfund, das sind ca.51 Euro). Der Unterschied zu den anderen Publikationen liegt darin, daß hier neben dem normalen englischen Themen auch stark auf die Zeit des "pre-grouping", also vor 1923 eingegangen wird. Auch der Liebhaber alter englischer Blechbahnen wird hier auf seine Kosten kommen. Die Qualität der Fotos und Anlagenberichte ist ausgezeichnet, ebenso sind Anzeigen, Veranstaltungen usw. reichlich vorhanden. Das Layout wurde im November dieses Jahres gründlich überarbeitet und wirkt jetzt viel besser. Die Beilagen mehrmals im Jahr sind verschiedene Sonderhefte, wie "Steam Pictorial" mit Fotos aus der Dampfzeit oder im November ein Beiheft mit Anlagenfotos vom Meisterfotografen Tony Wright (allererste Sahne !!!).

Infos unter www.brmodelling.co.uk

Zu erwähnen ist noch, daß alle drei britischen Zeitschriften mit einem Durchschnittspreis von jeweils etwa 4 Euro erheblich günstiger als ihre kontinentalen Gegenstücke sind.